Grüner Mai Smoothie

In meinem Garten finde ich zurzeit neben den üblichen Kandidaten Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennnessel zwei wichtige Kreuzblütler: Waldschaumkraut und Knoblauchrauke

Beide enthalten Senfölglykoside, schmecken sehr würzig, sind blutreinigend verdauungsanregend, vertreiben Frühjahrsmüdigkeit. Der Geruch der Knoblauchrauke erinnert an Knoblauch. Früher haben ärmere Leute, die sich keine Gewürze leisten konnten, sich gerne dieser Pflanze bedient. Aus den Samen kann man sogar eine Art Senf herstellen.

Leider ist in meinem Garten nirgends Giersch zu finden - ein Doldenblütler der, von März bis September als hartnäckiges Unkraut bekannt, überall wo keiner einschreitet, wachsen kann. Er wurde jedoch früher in Klostergärten mit Absicht wegen seiner wertvollen Heilkräfte angebaut. Giersch schmeckt – ähnlich wie seine Verwandten, nach Petersilie und Möhren, entsäuert und ist entzündungshemmend, enthält viel Eisen, Kalium und Vitamin C.


Mein erster Mai Smoothie besteht jetzt hauptsächlich aus wilden Kräutern:

  • 10 Löwenzahnblättern,

  • Eine Hand voll Gänseblümchen, Blätter und Blüten,

  • Eine Hand voll junge Brennesselblätter

  • Frische Blätter der Brombeere

  • Waldschaumkraut (Blätter, Stängel und Blüten)

  • Knoblauchrauke (Blätter, zurzeit blüht er noch nicht, später sind aber auch die Blüten verwendbar)

  • Eine Zitrone ohne Schale

  • Ein Apfel, (kann auch ein etwas runzliger sein, der eigentlich weg muss)

  • Eine getrocknete Aprikose, vorher eingeweicht und kleingeschnitten

  • ein Löffelchen eingeweichte Sonnenblumenkerne

Übrigens: abends lieber kein Obst für den Smoothie verwenden, der Fruchtzucker kann nachts den Stoffwechsel durcheinanderbringen und Verdauungsbeschwerden verursachen. Ansonsten ist dadurch, dass die Pflanzenteile fein püriert sind, Rohkost am Abend kein Problem für die Verdauung.


Guten Appetit